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Fertigungsprozess

Die Rohfasern der gepresste Ballenware werden in Öffneraggregaten geöffnet, entstaubt und gegebenenfalls eingekürzt. Die Stapelfaserlänge des Verarbeitungsgutes liegt zwischen 50 und 70 mm. Durch das Einkürzen kann sich je nach Faserart die Faserfeinheit (Titer / Nm) ändern.
Bei Hanffasern, die zu der Pflanzengattung der Bastfasern gehören, entscheidet u.a. die Bakterieneinwirkzeit während der Feldröste (Rotte) über den Anteil der Feinfaseranteile.
Die nach dem Aufschluss gebildeten Faserflocken werden nach dem passieren der Misch- und Legebänder in einem speziellen Vliesbildner mittels Luft zu einem breitflächigen, homogenen Vlies gelegt. Diese Vlies wird anschließend kontinuierlich mechanisch mit oder ohne Trägerstruktur vernadelt. Die Fasern haben eine isotrope (in allen Richtungen) orientierte Lageanordnung.
Die Stichdichte und das Flächengewicht (500 - 2000gr/qm), sowie die Geometrie und Feinheit der Faser bestimmen durch die besonderen Eigenschaftsmerkmale den Einsatz und die Verwendungsbreite des gefertigten Nadelfilzes.
Die Ware verlässt anschließend als Rollen, Streifen oder Mattenware die Maschinenanlage. Zum Transport werden die Produkte auf Europalette oder in Einzelfällen per Paket dem Kunden zugestellt.